Sklerotherapie (Verödung) hilft bei Besenreiser und Krampfadern

Besenreiser und Gefäßschädigungen werden oft als reines ästhetisches Problem betrachtet, zeigen aber die Kreislaufprobleme die für die Gesundheit gefährlich sein können. Wie behandelt man sie? Nicht immer ist eine richtige Ernährung und Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln ausreichend.
 
Die Ursachen für die Besenreisen sind bekannt: ungesunde Lebensweise, schlechte Ernährung, Rauchen, Übergewicht und zu wenig körperlicher Bewegung. Um ein Teleangiektasie-Risiko zu vermindern, ist es wichtig die entsprechende Menge den Vitaminen, u.a. Vitamine A, C und E, und Elemente die die Wände der Blutgefäße verhärten (z.B. Selen, Kupfer und Zink) zu liefern. Wenn aber die Besenreiser schon aufgetreten sind, gibt es nur eine Methode sie zu heilen – eine Sklerotherapie, anders Verödung genannt.
 
Verödung ist eine den populärsten Behandlungen der Teleangiektasie, Netzvenen und einzelnen Krampfadern. Es wird ein Verödungsmittel in die inkompetente Vene eingespritzt, was eine künstliche Entzündung und Fibrose der Gefäßinnenwand verursacht, was zum Verschluss der Venen führt.
Traditionelle Verödung (Sklerotherapie), die eine (sklerosierende) Verödungsflüssigkeit verwendet, ermöglicht Behandlungen den Netzvenen und der Teleangiektasie, also Blutgefäße mit kleinem Durchmesser.
 
Krampfadern werden in der Regel mit Schaumverödung behandelt. Das sklerosierende Schaummittel vermischt sich langsamer mit dem Blut, bleibt länger in den Venen und wirkt besser auf die Blutgefäße. Eine Punktion des Krampfaders wird unter Ultraschallkontrolle durchgeführt. Schaumsklerotherapie ist auch eine der empfohlenen Methoden der Komplementärtherapie nach der chirurgischen Krampfaderentfernung. Die Behandlung ist fast schmerzfrei, obwohl ohne Betäubung durchgeführt wird und dauert zwischen 20 und 45 Minuten, abhängig vom Ausmaß der Operation.
 
Nach dem Verfahren ist es erforderlich ein elastischer Druckverband 5 bis 10 Tage zu tragen. Direkt nach der Behandlung muss man ca. 10 Minuten spazieren, es ist verboten zu stehen oder sitzen.
 
Die Komplikationen sind sehr selten. Am meisten treten: Hautnekrose, Verfärbung der Haut und lokale Thrombose auf.
Nicht jeder kann für die Verödung qualifiziert werden. Kontraindikationen für Sklerotherapie können Hormontherapie, Schwangerschaft und Stillzeit, bakterielle Hautentzündung und tiefer Venenthrombose sein.
 
Man soll betonen, dass es ein hohes Risiko den erneuten Gefäßveränderungen besteht. Deswegen sollen die Behandlungen von Sklerotherapie mehrmals wiederholt werden.
 
Piotr Kosik