Laser-Operation am Auge

Sind Sie mit den Brillen oder Kontaktlinsen nicht zufrieden? Sie sind nicht alleine. Es gibt immer mehr Menschen mit verschiedenen Sehfehler, die keine Korrektionsbrillen und Kontaktlinsen tolerieren.

Glücklicherweise die refraktive Chirurgie, ein Teil von der mikrochirurgischen Ophtalmologie, ermöglicht eine teilweise oder volle Korrektur des Sehfehlers. Am meisten korrigierte Sehfehler sind: Kurzsichtigkeit (Myopia), Weitsichtigkeit (Hyperopia) und Astigmatismus (Stabsichtigkeit).
Laserkorrekturen gehören zu den häufigsten Operationen in der Augenheilkunde. Es sind mehrere Operationsmethoden bekannt, man kann aber folgende drei Grundtechniken benennen.

PRK (Photorefraktive Keratektomie) wird mit einem Laser durchgeführt. Die Hornhautgewebe wird sehr präzis abgetragen, ohne das umliegende Gewebe (Augenstrukturen) zu beschädigen. Laserlicht beschädigt zentral die vordere Oberfläche der Hornhaut, verursacht eine Änderung der Hornhautkrümmung und damit eine Änderung des Weges der Lichtstrahlen durch das Auge und eine Änderung des Punktes auf der Netzhaut, wo die Lichtstrahlen gebündelt werden.
Mit PRK Methode werden die Sehlfehler korrigiert: Kurzsichtigkeit – bis 6 Dioptrien, Astigmatismus - bis 3 Dioptrien und kleine Weitsichtigkeit.

LASEK (laser epithelial keratomileusis) wurde von der PRK Methode entwickelt. In diesem Verfahren wird oberste Hornhautschicht beseitigt. Das Epithel – die oberste Schicht der Hornhaut wird mit 20% Alkohol gelöst und zur Seite geschoben. Dann kommt zu einer Photoablation des Hornhautgewebes mit einem Laser (wie in der PRK Methode) und danach wird das Epithel wieder zurückgelegt. Im Vergleich zu der PRK Methode ist LASEK mit weniger postoperative Schmerzen und weniger Komplikationen verbunden.

Heute populärste Methode für refraktive Chirurgie ist LASIK (laser in situ keratomileusis). Es ist ein Verfahren weitaus vielseitiger als LASEK und PRK. Es ermöglicht Kurzsichtigkeit bis 12 Dioptrien, Astigmatismus bis 3 Dioptrien und Weitsichtigkeit bis 4 Dioptrien zu korrigieren. Wie im Falle von LASEK, wird die oberste Hornhautschicht zur Seite mechanisch geschoben.
LASIK hat viele Vorteile: leichtes Unbehagen in der postoperativen Phase, schnelle Rekonvaleszenz, sehr kleiner Anteil den Komplikationen.

Es ergibt sich ein kleines Risikopotential, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, z.B. es kann zu trockenen Augen, Keratitis, Verzerrung des Epithels, Über- oder Unterkorrektur kommen.

Die meisten Gegenanzeigen für die oben beschriebene Laserkorrekturen sind:

  • Glaukom
  • Star
  • Hornhautkrankheiten
  • abnormale Tränensekretion und Lagophthalmus (unvollständiger Lidschluss)
  • Diabetes
  • Schwangerschaft und Stillzeit

 

Piotr Kosik